Die ersten beiden Pflichtspiele in der neuen Saison hatte die Regionalligamannschaft der Jena Caputs in der Zwischenrunde des Rollstuhlbasketball Deutschland-Pokals zu bestreiten. Dabei empfingen die Jenaer am Samstag (10.10.2026) in eigener Halle die höherklassigen Gegner ALBA Berlin (2. Rollstuhlbasketballbundesliga Division B) und RSV Bayreuth (2. Rollstuhlbasketballbundesliga Division A). Dem RSV Bayreuth gelang mit 2 Siegen der Einzug in das Achtelfinale. Doch auch die Jena Caputs können diesen Pokalspieltag als Erfolg für sich verbuchen, gelang ihnen doch ein Sieg gegen die Hauptstädter und gegen die Oberfranken schlugen sie sich achtbar.
Jena Caputs vs. ALBA Berlin
54:43 (13:18 | 25:26 | 41:36)
Es spielten:
Benjamin Pfeiffer (4 Pkt.), Stefanie Dittrich (6 Pkt.), Leonie Hoffmann, Christian Vogt (6 Pkt.), Glenn Alband, Gabriel Wittig (4 Pkt.), Jakob Enke (3 Pkt.), Rainer Müller (10 Pkt.), Marius Seydel (21 Pkt.)
RSV Bayreuth vs. ALBA Berlin 95:32
Jena Caputs vs. RSV Bayreuth
41:73 (9:18 | 17:44 | 22:62)
Es spielten:
Benjamin Pfeiffer (2 Pkt.), Stefanie Dittrich (2 Pkt.), Leonie Hoffmann (6 Pkt.), Christian Vogt (2 Pkt.), Glenn Alband, Gabriel Wittig (6 Pkt.), Jakob Enke (4 Pkt.), Rainer Müller (1 Pkt.), Marius Seydel (18 Pkt.), Nadine Bahr
Statement des Trainers Lars Christink:
„Nach dem ersten Spiel gegen ALBA war ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben unseren Gameplan umgesetzt und gegen den Aufbauspieler und Playmaker der Berliner sehr aggressiv verteidigt. Das war der Schlüssel zum Erfolg, indem wir ihn aus dem Spiel nehmen konnten und ihm keine freien Würfe ermöglichten. Ein besonderes Lob geht diesbezüglich an Benjamin Pfeiffer, der das sehr gut umgesetzt hat. Wir haben über 40 Minuten konzentriert gespielt und in allen Vierteln guten Teambasketball gezeigt und einen verdienten Sieg eingefahren. Man sieht einen Reife- und Lernprozess, den die Mannschaft durchmacht und dass sie weitere Schritte geht. Gegen die Bayreuther war es natürlich noch einmal schwerer. Sie spielen in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands. Da merkt man schon eine andere Geschwindigkeit auf dem Parkett. Sie haben ständig Stuhlkontakt und versuchen in der Verteidigung eine Hand an den Ball zu bekommen. In den ersten 5 Minuten konnten wir noch ganz gut mithalten, blieben ruhig, doch im Verlaufe der Begegnung hat man gemerkt, dass der Druck zu groß war, weil wir es von der Regionalliga nicht gewohnt sind. Daher verloren wir öfter den Ball, was Bayreuth gnadenlos ausnutzte zu Korberfolgen. Dies hätten wir verhindern müssen. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf die kämpferische Leistung. Gerade im letzten Viertel haben wir noch einmal bewiesen, dass wenn der Gegner nachlässt und nicht mehr so konzentriert ist wir trotzdem unser Spiel durchziehen und mithalten können. Ein besonderes Lob geht an die jungen Spieler und Spielerinnen Leonie Hoffmann, Jakob Enke und Gabriel Wittig, die im letzten Spielabschnitt noch einmal ordentlich dagegengehalten haben und die Konzentration hochgefahren haben. Es war sehr schön zu sehen, dass sie gerade in so einem Spiel wachsen können und dass wir den Nachwuchs auch als Mannschaft in unserem Entwicklungsprozess mitnehmen. Wir müssen es natürlich schaffen, so eine Leistung wie gegen ALBA Berlin in allen Ligaspielen auf das Parkett zu bringen, was nicht immer einfach ist. Es ist immer die Herausforderung an einem Spieltag, die Konzentration in beiden Begegnungen hoch zu halten. Der Pokalspieltag hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die anstehende Saison.“
